Bild KI-generiert.
Ukrainischer Unabhängigkeitstag
Ein Gedenktag im fortdauernden Krieg
Heute, am 24. August, feiert die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag – im mittlerweile fünften Jahr seit dem russischen Überfall von 2022. Doch der Anlass zum Feiern wird von Putin und seinem Regime systematisch unterlaufen: Statt eines Endes der Kampfhandlungen setzt sich die gezielte Bombardierung ziviler Infrastruktur fort. Kraftwerke, Umspannwerke und Fernwärmenetze werden angegriffen, mit dem Ziel, das Land buchstäblich in die Steinzeit zurückzubomben.
Das Kalkül dahinter ist so einfach wie zynisch: Wenn die Waffen im Feld nicht reichen, soll der kommende Winter die Zivilbevölkerung zermürben – kein warmes Zuhause, kein Licht, kein fließendes Wasser. Es ist eine Kriegsführung, die nicht allein auf dem Schlachtfeld, sondern gezielt in den Wohnzimmern der Menschen entschieden werden soll.
Wer an diesem Tag an die Ukraine denkt, sollte sich das vor Augen führen: Unabhängigkeit ist hier kein historisches Datum in einem Geschichtsbuch, sondern ein Zustand, der unter diesen Bedingungen jeden Tag aufs Neue verteidigt werden muss.